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Restaurierungsprojekt

Herkunft: 3/4 flatback, Sachsen, ca. 1850-80 (keine Signatur)

Restaurierung: der Baß befindet sich z. Zt. in der Werkstatt von Wolfgang Staab zu einer umfassenden Restaurierung.

Der Baß ist trotz massivster Beschädigungen offenbar gespielt worden - in welcher Art usw. ist wohl recht deutlich anhand des spektakulären Aufklebers zu sehen (der Aufkleber wird im Verlauf der anstehenden Arbeiten wohl nicht zu retten sein , wie schade ;-)

Trotz aller Beschädigungen - hauptsächlich offene Risse und Brüche; miserable, frühere Reparaturen (von "Weißleim" bis "Nägel" usw.); stimmstockseitige, obere Zarge durch Sperrholz ausgetauscht; Buchen-Griffbrett etc. pp. - und einem recht gewöhnlich ausschauenden Material ist der Baß in guten Maßen und durchaus charmanten Proportionen gebaut worden.
Ich konnte nicht widerstehen, ihn zu kaufen - und zwar 2011 in Wuppertal bei einem arabischen Händler, der sich ansonsten eher mit Teppichen befaßt, was allerdings recht langwierige Verhandlungen bedeutete (ich bin zwei Mal den Abschied vortäuschend aus der Tür gegangen usw.)..
Natürlich hoffe ich, daß der Baß super klingen wird, nachdem Wolfgang Staab ihn sozusagen wieder zum Leben erweckt haben wird.

Mini-Photo Aufkleber auf Kontrabaß. Mini-Photo von beschädigter Kontrabaß-Zarge. Mini-Photo von unsachgemäß ausgewechselter Kontrabaß-Zarge.